1
00:00:00,000 --> 00:00:12,040
 Hey mach mal das Radio an. Ja, Moment.

2
00:00:12,040 --> 00:00:24,440
 Und da haben wir auch schon unseren nächsten Anrufer in der Leitung.

3
00:00:24,440 --> 00:00:29,320
 Hallo, wer bist denn du? Hallo, mein Name ist Paul Pinkapunk

4
00:00:29,320 --> 00:00:38,000
 und ich habe mir einen Serverschrank aus 1337 Kilo Hack, also halb und halb, bio natürlich,

5
00:00:38,000 --> 00:00:45,680
 geformt und habe das Ubuntu Logo aus Senf auf die Seite gemalt. Ich kann sowas keinem erzählen.

6
00:00:45,680 --> 00:00:49,280
 Wie bitte? Du hast was gemacht?

7
00:00:49,280 --> 00:01:01,920
 Hallo und herzlich willkommen zu unserem Themenabend "Ich bin kein Roboter".

8
00:01:01,920 --> 00:01:05,440
 Ich darf auch schon unseren ersten Anrufer Dave begrüßen. Hallo Dave.

9
00:01:05,440 --> 00:01:09,520
 Hallo, schön, dass ich durchgekommen bin. Ich habe gestern versucht,

10
00:01:09,520 --> 00:01:12,560
 einen neuen Account auf x zu erstellen und seitdem zweifel ich.

11
00:01:12,560 --> 00:01:23,680
 Mach aus, heute läuft nichts gescheites. Okay.

12
00:01:23,680 --> 00:01:24,200
 Okay.

13
00:01:24,200 --> 00:01:24,720
 Hallo.

14
00:01:24,720 --> 00:01:25,240
 Hallo.

15
00:01:25,240 --> 00:01:25,760
 Hallo.

16
00:01:25,760 --> 00:01:26,280
 Hallo.

17
00:01:26,280 --> 00:01:26,800
 Hallo.

18
00:01:26,800 --> 00:01:56,520
 Und damit hat er es geschafft. Ich bin jetzt wieder bei Dave. Ich bin jetzt wieder bei Dave.

19
00:01:56,520 --> 00:02:00,400
 Hallo und herzlich willkommen zur sechsten Episode des Thinkpad Museum Podcasts,

20
00:02:00,400 --> 00:02:07,760
 aufgenommen am 31. Mai 2024. Die erste Folge nach sechs Wochen Ruhe, die nicht ganz freiwillig waren,

21
00:02:07,760 --> 00:02:12,600
 neben einer USA-Geschäftsreise, war da nämlich auch noch ein bisschen Krankheit mit dabei. Umso

22
00:02:12,600 --> 00:02:16,400
 mehr freue ich mich jetzt auf die neue Episode, denn wir haben ein spannendes Thema heute wieder,

23
00:02:16,400 --> 00:02:20,640
 wie ich finde. Aber bevor wir damit beginnen, werfen wir einen Blick auf das Feedback und die

24
00:02:20,640 --> 00:02:29,600
 Ankündigung. Feedback für die letzte Folge gab es einerseits mal von Sandra. Die hat nämlich

25
00:02:29,600 --> 00:02:35,120
 geschrieben, eine sehr schöne Episode. Der Film 23 ist echt super. Freue mich schon auf die Folge

26
00:02:35,120 --> 00:02:40,600
 dazu bei euch mit Teleprost. Da kann ich auch nur sagen, da freuen wir uns auch sehr drauf. Grüße

27
00:02:40,600 --> 00:02:44,640
 gehen natürlich raus auch an die Teleprost Jungs. Vielleicht schaffen wir das ja noch irgendwann

28
00:02:44,640 --> 00:02:49,640
 dieses Jahr. Ich glaube, Interesse wäre da. Feedback gab es auch noch vom Lukas. Der hat

29
00:02:49,640 --> 00:02:54,080
 geschrieben, sehr flauschiger Podcast mit euch beiden, hat mir sehr gut gefallen. Auch darüber

30
00:02:54,080 --> 00:02:58,560
 freuen wir uns sehr. Und Florian schreibt noch, die Folge mit Philipp hat mir sehr gut gefallen.

31
00:02:58,560 --> 00:03:02,320
 Man hat gespürt, dass ihr beide auf einer Wellenlänge unterwegs seid. Ich freue mich

32
00:03:02,320 --> 00:03:07,040
 schon auf weitere Episoden mit Gästen. Da freue ich mich auch sehr drauf. Also das Format kam gut

33
00:03:07,040 --> 00:03:11,360
 an. Es gab tolles Feedback, wie wir jetzt gerade hören von euch, liebe Zuhörer. Und ich glaube,

34
00:03:11,360 --> 00:03:15,440
 das macht das Ganze auch ein bisschen lebendiger. Habt ihr auch schon die eine oder andere Gästin

35
00:03:15,440 --> 00:03:19,520
 schon im Hinterkopf? Und wenn ihr selbst auch mal mitmachen wollt, lasst mich gerne wissen.

36
00:03:19,520 --> 00:03:25,880
 Florian schreibt auch noch, Farben kann man sich übrigens schützen lassen. 2004 gab es da wohl

37
00:03:25,880 --> 00:03:32,760
 eine Klage wegen dem geklauten Milka-Lila auf einem anderen Gebäck. Sehr, sehr spannend. Das

38
00:03:32,760 --> 00:03:37,760
 ist auch auf jeden Fall ein Repetolin, das man absteigen kann, wenn man möchte. Link dazu zum

39
00:03:37,760 --> 00:03:41,880
 Nachlesen gibt es in den Shownotes. Und er hat auch noch gesagt, er hört alle Podcasts auf

40
00:03:41,880 --> 00:03:46,400
 doppelter Geschwindigkeit. Was aber bei ihm daran liegt, dass er ein sehr großes Backlog und sehr

41
00:03:46,400 --> 00:03:52,120
 wenig freie Zeit hat. Und ich glaube, das könnte vermutlich plausibel sein. Wenn man sehr wenig

42
00:03:52,120 --> 00:03:56,400
 Zeit hat und sehr viel Dinge hören will und Angst hat, Dinge zu verpassen, dann muss man

43
00:03:56,400 --> 00:04:01,200
 notwendigerweise wohl die Geschwindigkeit erhöhen. Und abschließend fragt ihr euch vielleicht,

44
00:04:01,200 --> 00:04:05,680
 was es mit dem merkwürdigen Intro heute auf sich hat. Naja, da kann ich nur sagen,

45
00:04:05,680 --> 00:04:10,920
 vielleicht schaut ihr in Zukunft einfach ab und zu mal auf Mastodon vorbei. Eventuell gibt es da

46
00:04:10,920 --> 00:04:21,200
 vielleicht in Zukunft ein neues Format. Wer weiß das schon. Kommen wir mal kurz zu den News des

47
00:04:21,200 --> 00:04:25,560
 Monats. Und da hat sich die letzten sechs Wochen wirklich sehr viel getan. Es sind einige spannende

48
00:04:25,560 --> 00:04:31,520
 Geräte angekündigt worden und da wäre zum einen mal das Thinkpad P1 G7 zu nennen. Das ist eine

49
00:04:31,520 --> 00:04:37,000
 Workstation mit einem 16 Zoll Display. Das gibt es in drei Optionen. Einmal gibt es das Full HD

50
00:04:37,000 --> 00:04:43,200
 Paddle mit 400 Nits, also die Stromspar-Variante. Dann gibt es ein 1600p Display mit 500 Nits bei

51
00:04:43,200 --> 00:04:50,360
 165 Hz Bildschirmwiederholungsrate. Und last but not least gibt es noch ein 4K OLED Touchscreen

52
00:04:50,360 --> 00:04:56,560
 mit 400 Nits. Wirklich interessant an dem Gerät ist aber, dass es die erste Mobile Workstation

53
00:04:56,560 --> 00:05:03,080
 mit sogenanntem LP-CAMM2 RAM ist. Das ist ein Speicher, der ist deutlich kompakter als die

54
00:05:03,080 --> 00:05:07,320
 üblichen SO-Dims, die ihr vielleicht schon kennt, die man eben im Notebook auch austauschen kann.

55
00:05:07,320 --> 00:05:14,000
 Und bei dem Standard ist es so, dass die Module 61% weniger Strom verbrauchen und auch 64%

56
00:05:14,000 --> 00:05:19,680
 geringeren Platz einnehmen. Und das ist natürlich verlockend, gerade in einer Zeit, wo Geräte

57
00:05:19,680 --> 00:05:25,480
 notwendigerweise immer dünner und kleiner werden. Und das ist ja auch ein Argument von vielen

58
00:05:25,480 --> 00:05:29,600
 Herstellern, dass man dann halt den RAM nicht mehr auswechselbar machen kann, sondern den halt

59
00:05:29,600 --> 00:05:33,680
 unbedingt verlöten muss. Hat natürlich nichts mit Absiedlung zu tun, das wissen wir natürlich.

60
00:05:33,680 --> 00:05:39,880
 Und dieser LP-CAMM2 Standard, der beweist eben das Gegenteil, dass man sehr wohl RAM Module

61
00:05:39,880 --> 00:05:46,880
 ersetzbar machen kann und trotzdem dünne, schicke Geräte bauen kann. Bei diesem Gerät ist der RAM

62
00:05:46,880 --> 00:05:53,840
 ein LP-DDR5X Modul mit bis zu 8,5 Gigabit pro Sekunde und das Modul wird aber geschraubt und

63
00:05:53,840 --> 00:05:59,000
 nicht gesteckt. Das hat wohl damit zu tun, dass die üblichen Steckmodule nicht mehr ausreichend

64
00:05:59,000 --> 00:06:03,320
 Geschwindigkeit erlauben und wir wollen natürlich auch Speicher, der besonders schnell funktioniert.

65
00:06:03,320 --> 00:06:07,520
 Ich finde den Trend wirklich interessant, weil es halt eben einfach zeigt, dass es keine

66
00:06:07,520 --> 00:06:14,600
 Notwendigkeit gibt, den RAM auch zu verlöten. Es geht eben auch anders. Das P1G7 gibt es mit

67
00:06:14,600 --> 00:06:20,880
 einem Intel Core Ultra 9 185H. Das ist eine CPU mit 8 Effizienz und 6 Performance Kern und die

68
00:06:20,880 --> 00:06:28,960
 Takten bis zu 5,1 Gigahertz. Bei der GPU gibt es eine NVIDIA RTX 3000 GPU und die kommt, und auch

69
00:06:28,960 --> 00:06:39,760
 das ist ein Novum, mit einer Flüssigmetallkühlung. Ja, spannender Trend. Mal gucken, ob wir da

70
00:06:39,760 --> 00:06:43,320
 vielleicht auch irgendwann Cyberdyne OS drauf installieren können. Das Gerät gibt es dann

71
00:06:43,320 --> 00:06:51,600
 vermutlich ab 2450 Euro. Auch angekündigt wurde das P14 SG5. Das ist ein 14,5 Zoll Gerät, ist also

72
00:06:51,600 --> 00:06:57,000
 etwas gewachsen gegenüber der vorherigen Generation und es gibt zwei Displays. Es gibt einmal ein Full

73
00:06:57,000 --> 00:07:06,080
 HD Display mit 60 Hz bei 300 Nits und es gibt ein 4K Display bei 120 Hz und 430 Nits. Hier gibt es

74
00:07:06,080 --> 00:07:12,560
 die gleiche CPU wie beim P1G7, also auch der Core Ultra 9 185H. Da kommt man übrigens, wenn man

75
00:07:12,560 --> 00:07:19,160
 Hyperthreading mit reinrechnet, auf 22 Threads, also recht beachtliche Zahl. Und bei den GPUs

76
00:07:19,160 --> 00:07:24,160
 steht einerseits mal die Intel Arc. GPU zur Auswahl oder wenn ihr NVIDIA haben möchtet,

77
00:07:24,160 --> 00:07:31,320
 gibt es die RTX 500 ADA oder die RTX 4050. Alternativ gibt es aber auch noch eine CPU

78
00:07:31,320 --> 00:07:39,600
 der AMD Ryzen Pro 8040 HS Serie. Spannend bei dem Gerät ist auch, dass es zwei DDR5 S-UDIMs gibt,

79
00:07:39,600 --> 00:07:47,400
 also hier kein LPK2, aber das Maximum ist auf 96 GB RAM angewachsen, also doch eine recht ordentliche

80
00:07:47,400 --> 00:07:53,880
 Größe an RAM für unterwegs. Das Gerät gibt es dann vermutlich ab Juni und ihr könnt es ab 1.700

81
00:07:53,880 --> 00:08:01,720
 Euro vorbestellen. Ebenfalls neu diesen Monat waren die Thinkpads P16 SG3 und P16 VG2. Auch

82
00:08:01,720 --> 00:08:07,480
 die gibt es jetzt jeweils mit 96 GB DDR5 RAM. Auch hier gibt es die neue Intel Core Ultra Generation,

83
00:08:07,480 --> 00:08:14,440
 aber was ich sehr interessant finde, es gibt hier auch noch beim P16 VG2 eine 4K Displayoption mit

84
00:08:14,440 --> 00:08:23,080
 800 Nits. Das ist richtig hell. Also wenn ihr gerne CAD oder Bildbearbeitung machen wollt bei

85
00:08:23,080 --> 00:08:28,120
 strahlender Sonne im Park, dann ist das vermutlich das Display, das ihr euch näher anschauen wollt.

86
00:08:28,120 --> 00:08:34,480
 Und das eigentliche Highlight bei den News diesen Monat ist das Thinkpads T14 SG6. Das ist nämlich

87
00:08:34,480 --> 00:08:39,840
 jetzt aufgetaucht. Es gab vorher schon so ein paar Leaks für das G5, aber jetzt kann man eben auch

88
00:08:39,840 --> 00:08:44,680
 dieses Gerät schon vorbestellen und auch die technischen Daten, also das PSRF-Dokument ist

89
00:08:44,680 --> 00:08:50,320
 aufgetaucht. Und das Besondere an dem Gerät ist, dass es hat eben nicht mit Intel oder eben der AMD

90
00:08:50,320 --> 00:08:56,440
 CPU kommen, sondern mit einem ARM SoC, genauer gesagt mit einem Qualcomm Snapdragon X Elite SoC.

91
00:08:56,440 --> 00:09:03,080
 In dem G6 ist ein Snapdragon X Elite und jetzt kommt eine sehr merkwürdige CPU Bezeichnung,

92
00:09:03,080 --> 00:09:10,720
 schreibt sie euch auf. X1E78100. Das ist ein SoC mit 12 Performance Cores, produziert bei 4

93
00:09:10,720 --> 00:09:16,760
 Nanometer und das läuft mit einer Taktrate von 3,4 GHz und es gibt einen Boost auf bis zu 4,3

94
00:09:16,760 --> 00:09:24,360
 GHz. Das SoC hat auch noch eine integrierte GPU und auch einen KI-Beschleuniger. Beim RAM fiel

95
00:09:24,360 --> 00:09:30,440
 hier die Wahl auf 32 GB LPDDR5X. Der ist hier leider verlötet, also kann nicht im Nachgang

96
00:09:30,440 --> 00:09:36,320
 nochmal erweitert oder ausgetauscht werden. Die SSD hingegen, die ist wechselbar und standardmäßig

97
00:09:36,320 --> 00:09:42,600
 verbaut Lenovo hier eine 1 TB NVMe SSD. Und wenn wir über KI-Beschleuniger reden, dann ist natürlich

98
00:09:42,600 --> 00:09:47,200
 Windows 11 und der Copilot nicht weit weg. Die werden sehr aggressiv beworben auf der Webseite,

99
00:09:47,200 --> 00:09:50,480
 die ich euch mal in den Show notes verlinkt habe und ich finde es ein bisschen traurig,

100
00:09:50,480 --> 00:09:56,480
 dass wir zumindest Stand heute keine Infos zu Linux Support finden. Ich hoffe, dass das gegenüber

101
00:09:56,480 --> 00:10:02,560
 dem X13S, das es ja auch schon mit ARM gab, hier dann doch hoffentlich besser läuft und wir etwas

102
00:10:02,560 --> 00:10:08,280
 brauchbareren Linux Support haben. Bezüglich der Konnektivität sei gesagt, es gibt WiFi 7 und

103
00:10:08,280 --> 00:10:15,160
 Bluetooth 5.3 und optional gibt es auch noch einen Nano-SIM Slot. Der Akku hat 58 Wattstunden und

104
00:10:15,160 --> 00:10:21,000
 Lenovo verspricht hier mehrere Tage Akkulaufzeit, was vermutlich auf das ARM SoC und einer guter

105
00:10:21,000 --> 00:10:25,560
 Treiberintegration zurückzuführen sein dürfte, aber das werden vermutlich die ersten Tests dann

106
00:10:25,560 --> 00:10:30,920
 noch zeigen müssen. Beim Display gibt es derzeit nur eine Option und das ist das stromsparende

107
00:10:30,920 --> 00:10:35,920
 Full-HD Display mit 400 Nits und passend dazu gibt es auch noch eine Full-HD Infrarot Webcam

108
00:10:35,920 --> 00:10:41,440
 mit einer physischen Abdeckung und zwei Mikrofone sind auch dabei. Bezüglich der Anschlüsse es gibt

109
00:10:41,440 --> 00:10:47,400
 zweimal USB-C4 mit 40 Gigabit pro Sekunde und es gibt zweimal USB-A mit jeweils 5 Gigabit pro

110
00:10:47,400 --> 00:10:53,320
 Sekunde. HDMI ist in der Version 2.1 mit dabei und es gibt eine kombinierte Kopfhörer und Mikrofonklinke.

111
00:10:53,320 --> 00:10:58,600
 Schöner Trend, dass man hier diesen Anschluss noch hat und der Preis, der im Moment im Onlineshop

112
00:10:58,600 --> 00:11:05,160
 aufgerufen wird, steht bei 1.899 Euro. Also ich finde das Gerät wirklich spannend. Schön, dass

113
00:11:05,160 --> 00:11:09,600
 Lenovo dann nochmal nachgelegt hat. Das X13S kam ja nicht so gut an, was vor allen Dingen auch dem

114
00:11:09,600 --> 00:11:15,480
 Preis geschuldet sein dürfte und auch dem damals nicht ganz so leistungsfähigen ARM SoC. Das dürfte

115
00:11:15,480 --> 00:11:20,000
 dieses Mal anders aussehen. Benchmarks oder verlässliche Benchmark-Informationen habe ich

116
00:11:20,000 --> 00:11:23,480
 bisher noch keine gefunden, aber ich glaube, da können wir bestimmt in einer der nächsten

117
00:11:23,480 --> 00:11:27,800
 Episoden noch mal drüber reden und es würde mich mal interessieren, wie so ein Gerät sich so

118
00:11:27,800 --> 00:11:32,720
 anfühlt und natürlich wann hier auch ein brauchbarer Linux Support kommt. Mich würde

119
00:11:32,720 --> 00:11:36,360
 natürlich auch interessieren, liebe Zönder, was ihr darüber denkt. Wäre das ein Gerät, das für

120
00:11:36,360 --> 00:11:45,800
 euch interessant sein könnte? Lasst es mich gerne über die üblichen Kanäle wissen. Kommen wir zum

121
00:11:45,800 --> 00:11:51,600
 Thema der heutigen Episode, das IBM ThinkPad 700. Und das ist deswegen interessant und auch gleich

122
00:11:51,600 --> 00:11:56,520
 wieder verwirrend zugleich, denn es beschreibt zum einen mal die ganze Serie, die 700er Serie,

123
00:11:56,520 --> 00:12:02,560
 und steht aber auch gleichzeitig für das erste ThinkPad in limitierter Auflage. Denn das wurde

124
00:12:02,560 --> 00:12:11,160
 nämlich am 16.04.1992 als IBM 2521 ThinkPad angekündigt und in der ersten Planung handelte

125
00:12:11,160 --> 00:12:15,840
 es sich hierbei erst mal um ein sogenanntes Slate-Tablet, also ein Gerät, das man vor allen

126
00:12:15,840 --> 00:12:20,280
 Dingen mit einem Stift bedient. Das kennt ihr vielleicht noch aus den PDA-Zeiten und mit einigen

127
00:12:20,280 --> 00:12:25,280
 wenigen Knöpfen am Bildschirmrand. Das hat man dann aber später noch mal umbenannt, nämlich am

128
00:12:25,280 --> 00:12:31,720
 5.10.1992 und hat dann gesagt, naja, dieses Gerät, das heißt jetzt dann ThinkPad 700T, wobei das T

129
00:12:31,720 --> 00:12:38,720
 eben für Tablet steht. Am gleichen Tag erschienen dann auch die ThinkPads 300, 700 und 700C als

130
00:12:38,720 --> 00:12:44,440
 separate Geräte und die werden wir uns in der heutigen Episode mal anschauen. Beginnen wir mal

131
00:12:44,440 --> 00:12:50,400
 mit den technischen Daten. Da kann man einerseits sagen, dass das 700 und 700C auf der IBM PS/2

132
00:12:50,400 --> 00:12:58,840
 Microchannel-Architektur basieren. Beim 700er ist es so, dass es eine Intel 80486er SLC-CPU gab,

133
00:12:58,840 --> 00:13:05,720
 die hatte 25 MHz. Man konnte die aber auch auf das Modell SLC2 aufrüsten, da hatte man dann 50

134
00:13:05,720 --> 00:13:12,800
 MHz. 4MB RAM waren fest verlötet und man konnte über eine ICDRAM-Karte den RAM auf bis zu 16

135
00:13:12,800 --> 00:13:19,520
 MB aufrüsten und ICDRAM, das ist im Prinzip so eine Karte, die sieht sehr ähnlich aus wie eine

136
00:13:19,520 --> 00:13:25,440
 PCMCIA-Karte, war aber nicht in einem solchen PCMCIA-Slot verwendbar. Das heißt, da gab's dann

137
00:13:25,440 --> 00:13:29,640
 einfach auf dem Mainboard, wenn man Tastatur und so weiter entfernt hat, einen Slot, wo man eben

138
00:13:29,640 --> 00:13:36,400
 ein weiteres RAM-Modul reinschieben konnte. Beim Display fiel die Wahl auf ein 9,5 Zoll STN-Display

139
00:13:36,400 --> 00:13:44,280
 mit einer Auflösung von 640x480 Pixel und dekadenten 64 Graustufen. Als Festplatte hatte

140
00:13:44,280 --> 00:13:53,280
 man die Wahl zwischen einer 82 oder 122 MB Festplatte und das BIOS hat maximal 340 MB unterstützt. Als

141
00:13:53,280 --> 00:13:58,560
 Wechselmedium gab's das obligatorische 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk und passend dazu gab es noch

142
00:13:58,560 --> 00:14:06,280
 serielle und parallele Anschlüsse, PS/2, VGA und auch einen externen Microchannel-Anschluss. Das

143
00:14:06,280 --> 00:14:16,600
 Gerät hatte die exakte DIN A4 Größe, also 297x210x49 mm und hatte ein stolzes Gewicht von 3 kg. Das

144
00:14:16,600 --> 00:14:22,800
 700C hatte prinzipiell eine ähnliche Konfiguration, hatte aber ein 10,4 Zoll TFT-Display mit wunderschönen

145
00:14:22,800 --> 00:14:29,800
 256 Farben. Die Standard-Festplatte hatte 122 MB und interessant war, dass diese vorne rechts

146
00:14:29,800 --> 00:14:35,320
 verbaut war, damit man diese eben einfach auch bei beengtem Platz wechseln konnte und das Benchmark,

147
00:14:35,320 --> 00:14:40,640
 das IBM sich hier rausgesucht hat, war eben ein beengter Tisch in einem Flugzeug. Das Gewicht

148
00:14:40,640 --> 00:14:48,360
 stieg hier beim 700C auf stolze 3,5 kg an. Last but not least haben wir das 700T, das hatte einen

149
00:14:48,360 --> 00:14:57,520
 Intel 80386 SX mit 20 MHz, hatte ebenfalls 4 MB RAM und maximal waren 8 MB möglich. Das Display war

150
00:14:57,520 --> 00:15:04,000
 hier auch ein STN-Display mit 8 Graustufen und einer Auflösung von 640x480 Pixel und es hatte

151
00:15:04,000 --> 00:15:08,920
 einen elektromagnetischen Digitizer. Das heißt, wie schon gesagt, kennt ihr vielleicht von PDAs,

152
00:15:08,920 --> 00:15:14,640
 Bedienung über Stift oder über Funktionstasten am Displayrand. Statt einer Festplatte kam hier

153
00:15:14,640 --> 00:15:21,120
 eine 20 MB TPF-Card zum Einsatz. Das ist im Prinzip eine Art Flash-Speicher mit PCMCIA-Anschluss auf

154
00:15:21,120 --> 00:15:26,320
 dem Mainboard und das hat man deswegen verbaut, damit das Gerät auch im Laufen zum Beispiel

155
00:15:26,320 --> 00:15:31,040
 benutzt werden konnte. Festplatten waren damals sehr empfindlich und da kann es durchaus schon

156
00:15:31,040 --> 00:15:35,640
 mal einen Headcrash bedeuten, wenn man während dem Laufen auf dem Gerät arbeitet, das eingeschaltet

157
00:15:35,640 --> 00:15:42,760
 ist. Im Vergleich zum 700 und 700C ist das 700T etwas breiter und höher geworden, aber paradoxerweise

158
00:15:42,760 --> 00:15:53,200
 auch ein bisschen dünner, denn das hatte die Abmaße 314x239x42 mm. Das Gewicht lag bei 2,8 kg.

159
00:15:53,200 --> 00:16:00,400
 Kommen wir mal zur Entstehungsgeschichte des 700. Da kann man anmerken, dass das L40SX,

160
00:16:00,400 --> 00:16:04,200
 das wir auch schon in einer der vorherigen Episoden behandelt waren, kommerziell leider

161
00:16:04,200 --> 00:16:09,800
 kein Erfolg war. Das Management von IBM wollte schnellstmöglich ein Nachfolgeprodukt mit mehr

162
00:16:09,800 --> 00:16:16,120
 eigenentwickelter Technik veröffentlichen. Beim L40SX war es ja so, dass auch viel externe Chips

163
00:16:16,120 --> 00:16:20,720
 benutzt wurden und das wollte man diesmal eben alles selbst lösen, um flexibler und günstiger

164
00:16:20,720 --> 00:16:26,320
 produzieren zu können. Es gab damals auch einige Stimmen, die das klobige Design für den Misserfolg

165
00:16:26,320 --> 00:16:32,480
 verantwortlich machten, aber damals war Design einfach noch nicht wichtig und Arimasa Naito,

166
00:16:32,480 --> 00:16:37,120
 der wollte damals primär beweisen, dass es überhaupt technisch machbar ist, ein solches

167
00:16:37,120 --> 00:16:43,120
 Gerät bauen zu können. Diesmal sollte das Design aber ansprechender aussehen und deswegen hat man

168
00:16:43,120 --> 00:16:48,800
 sich entschieden, den berühmten Industriedesigner Richard Zappa mit einzubeziehen. Wer das nicht weiß,

169
00:16:48,800 --> 00:16:53,240
 Richard Zappa war ein berühmter Industriedesigner aus München und den werden wir auch schon ganz

170
00:16:53,240 --> 00:16:58,680
 bald in einer dedizierten Folge thematisieren. IBM befand sich mal wieder im Zugzwang. Man hat

171
00:16:58,680 --> 00:17:02,680
 einiges an Geld verloren und wollte das neue Produkt möglichst schnell auf den Markt bringen

172
00:17:02,680 --> 00:17:08,360
 und auch aggressiv bewerben, um den Umsatz zu steigern. In Japan war man mit der Arbeit von

173
00:17:08,360 --> 00:17:12,600
 Naito und seinem Team sehr zufrieden, man hatte sehr gewertschätzt und ihm deswegen auch die

174
00:17:12,600 --> 00:17:18,120
 leitende Rolle für das neue Projekt übergeben und als Namen hat man relativ schnell auch 700

175
00:17:18,120 --> 00:17:24,040
 Zedern gefunden. Das Gerät sollte kleiner und leichter sein als das L40SX und sollte auch eine

176
00:17:24,040 --> 00:17:29,160
 längere Akkulaufzeit haben. Schauen wir nochmal zurück, das L40SX hatte eine Akkulaufzeit von

177
00:17:29,160 --> 00:17:34,880
 drei Stunden und das kann ich glaube ich schon mal spoilern, das Gerät was daraufhin folgte hatte

178
00:17:34,880 --> 00:17:40,080
 ebenfalls eine Nickel-Hybrid-Akku und der brachte es auf drei Stunden und 20 Minuten Akkulaufzeit,

179
00:17:40,080 --> 00:17:47,520
 also das ist schon länger, aber das ist jetzt auch nicht signifikant länger. Das Projekt hatte den

180
00:17:47,520 --> 00:17:52,880
 Codename Nectarine und man hat sich beim Display sehr schnell dafür entschieden ein 10,4 Zoll

181
00:17:52,880 --> 00:18:00,720
 Display mit 640x480 Pixel und 256 Farben zu wählen. Das war im Prinzip ein 50/50 Joint

182
00:18:00,720 --> 00:18:08,120
 Venture mit IBM und der Toshiba Tochterfirma Display Technologies Inc. Anfangs war noch ziemlich

183
00:18:08,120 --> 00:18:12,360
 unklar wie hoch die Produktionsdichte bei dieser Displayart überhaupt sein wird, auch das war ein

184
00:18:12,360 --> 00:18:18,160
 Novum und es war leider auch klar, dass das Display relativ kostspielig sein wird und man wusste

185
00:18:18,160 --> 00:18:23,240
 gar nicht wie es denn vom Markt überhaupt angenommen werden würde. Auch hier ein kleiner Spoiler, es

186
00:18:23,240 --> 00:18:28,920
 wurde sehr gut angenommen. Bezüglich der CPU fiel die Entscheidung recht schnell auf den neuen

187
00:18:28,920 --> 00:18:36,000
 Intel 486er, hier wurde wieder eng mit Intel zusammengearbeitet und IBM hatte eine 486er CPU

188
00:18:36,000 --> 00:18:42,160
 mit dem Codename Bimini, das ist eine Inselgruppe in den Bahamas und ein Novum für das 700 war,

189
00:18:42,160 --> 00:18:46,920
 dass man das Chipset damals komplett selbst entwickelt hat. Das wurde später als große

190
00:18:46,920 --> 00:18:53,200
 Leistung wahrgenommen, ist aber aus heutiger Sicht komplett unnötig aufwendig, denn die meisten CPUs

191
00:18:53,200 --> 00:18:58,600
 haben einfach heutzutage die ganzen benötigten Chips mittlerweile integriert und damals war das

192
00:18:58,600 --> 00:19:03,800
 eben noch nicht so. Da waren CPUs noch relativ überschaubar und die ganzen Chips musste man

193
00:19:03,800 --> 00:19:08,440
 dann eben selbst entwickeln und die Entwicklung war hier auch nicht einfach, denn die Chips

194
00:19:08,440 --> 00:19:13,600
 mussten zum Beispiel nah beieinander platziert werden, damit auch die Performance passt und

195
00:19:13,600 --> 00:19:18,120
 ich glaube das war sicherlich eine große Meisterleistung, wo es relativ schwer ist das

196
00:19:18,120 --> 00:19:23,920
 heute noch zu würdigen. Um Zeit zu sparen hat man mit dem Spiced Chipset angefangen, was damals

197
00:19:23,920 --> 00:19:28,680
 auch schon für andere Produkte verwendet wurde und der neue Chipsatz, der sollte dann Spiced 2

198
00:19:28,680 --> 00:19:36,240
 heißen und die Chips die dazu zählen, die haben auch Gewürznamen als Produktnamen bekommen und ich

199
00:19:36,240 --> 00:19:39,760
 finde da hat das Marketing leider eine Chance vertan, das ist nämlich leider keine Dune

200
00:19:39,760 --> 00:19:44,440
 Referenz. Damals waren sowohl Buch als auch der erste Film bereits erschienen, da hätte man

201
00:19:44,440 --> 00:19:50,080
 eigentlich was machen können, aber Gewürze sind vermutlich langfristig einfacher zu merken.

202
00:19:50,080 --> 00:19:56,440
 Beginnen wir mal mit der in der CPU integrierten Uhr, die heißt Mint, also Minze. Der Peripherie

203
00:19:56,440 --> 00:20:01,080
 Controller hieß All Spice 2, da frage ich mich warum er den nicht einfach Arrakis genannt hat.

204
00:20:01,080 --> 00:20:07,160
 Der Memory Controller heißt Laurel, also Lorbeer. Display Controller hieß Cinnamon,

205
00:20:07,160 --> 00:20:13,840
 also Zimt und das Low Power Computer System Interface Bessel, Basilikum und last but not

206
00:20:13,840 --> 00:20:20,560
 least das Power und System Management Ginger, also Ingwer. Syco Epson in Japan hat die ersten

207
00:20:20,560 --> 00:20:27,640
 beiden Chips gefertigt, also Mint und All Spice und IBM Japan die restlichen. Auffällig beim 700er

208
00:20:27,640 --> 00:20:32,200
 ist auch die schwarze Farbe, das war nämlich Wunsch und Empfehlung von Richard Zappa, eine

209
00:20:32,200 --> 00:20:36,560
 sehr gute Entscheidung, wie sie später herausstellte. Bei Zappa ist es so, dass seine

210
00:20:36,560 --> 00:20:40,880
 Designs auf den ersten Blick für Einfachheit stehen und ein zeitloses Schwarz betont diese

211
00:20:40,880 --> 00:20:45,640
 Eigenschaft. Böse Zungen haben aber auch behauptet, dass das Schwarz das Display etwas kräftiger

212
00:20:45,640 --> 00:20:50,240
 wirken lässt, als es sonst bei einem helleren Gehäuse der Fall wäre. Interaktionsflächen

213
00:20:50,240 --> 00:20:54,960
 haben bei Zappa in der Regel immer eine starke rote Farbe als Kontrast und wenn wir uns heute

214
00:20:54,960 --> 00:20:59,680
 mal so ein Checkpoint angucken oder die Maustasten, dann ist das ein Design Element, das wir immer noch

215
00:20:59,680 --> 00:21:06,440
 vorfinden und das geht eben auf der 700 zurück. Kommen wir zum Checkpoint. Der wurde von Ted

216
00:21:06,440 --> 00:21:11,400
 Selka im IBM All Maiden Lab in Silicon Valley in den USA entwickelt. Das ist auch eine sehr

217
00:21:11,400 --> 00:21:16,080
 spannende Persönlichkeit, die wir auch noch bald behandeln werden. Ein weiteres Rapetolin,

218
00:21:16,080 --> 00:21:20,200
 das wir noch gemeinsam abtauchen können und wer das nicht kennt, das Checkpoint, das ist ein

219
00:21:20,200 --> 00:21:27,320
 gummierter Mausersatz zwischen den G, H und B Tasten und IBM wollte damals unbedingt ein

220
00:21:27,320 --> 00:21:32,800
 effizient zu benutzenes Eingabegerät, das man auch bei wenig Platz benutzen kann. Beispielsweise auf

221
00:21:32,800 --> 00:21:38,800
 so einem beengten Flugzeugtisch. Das war damals relativ umstritten, denn viele User präferierten

222
00:21:38,800 --> 00:21:43,520
 einfach externe Mäuse und das steht natürlich so ein bisschen im Widerspruch zu so einem beengten

223
00:21:43,520 --> 00:21:50,080
 Arbeitsplatz. IBM sagte, wir haben keinen Platz für eine externe Maus und wollen deswegen einfach

224
00:21:50,080 --> 00:21:55,000
 eine Alternative erschaffen und die haben sie auch aggressiv beworben. Es gibt beispielsweise einen

225
00:21:55,000 --> 00:21:59,480
 Werbeclip, den ich mal an den Shownotes verlinkt habe, der eben zeigt, wie so ein ThinkPad 700 im

226
00:21:59,480 --> 00:22:03,920
 Flugzeug benutzt wird. Da sieht man dann erst noch ein paar andere Geräte mit größerem Bildschirm,

227
00:22:03,920 --> 00:22:09,200
 der fällt dann um, wenn der Sitz nach hinten gelehnt wird oder es gibt noch ein anderes Gerät,

228
00:22:09,200 --> 00:22:13,960
 da ist eine angedockte Maus, aber auch die kann man nicht benutzen. Also die Geräte versagen

229
00:22:13,960 --> 00:22:19,360
 allesamt, kann man sagen. Und last but not least sieht man dann eben das ThinkPad 700, da wird dann

230
00:22:19,360 --> 00:22:24,040
 auch das CD-Laufwerk nach vorne geöffnet und man kann dann eine CD wechseln und die Leute sind total

231
00:22:24,040 --> 00:22:29,880
 verwundert, dass das alles in so einem kleinen Gerät machbar ist. Und ein sehr prägender Satz, der auch

232
00:22:29,880 --> 00:22:35,200
 in diesem Werbeclip vorkommt, ist "See, so that's what it's like to fly first class". Also es wurde

233
00:22:35,200 --> 00:22:42,120
 relativ schnell gesagt, das 700er ist eben einfach ein Prestigeprojekt, das ist ein wohldesigntes

234
00:22:42,120 --> 00:22:47,040
 Gerät und besser kann es eigentlich nicht werden. Spannenderweise kann man hier noch anmerken,

235
00:22:47,040 --> 00:22:52,480
 Touchpads gab es auch erst ab den 2000ern, also wir sind hier noch einige lange Jahre bevor es

236
00:22:52,480 --> 00:22:57,960
 Touchpads gibt. IBM hat recht lange mit dem Material experimentiert, damit es unempfindlich

237
00:22:57,960 --> 00:23:01,920
 gegenüber Schweiß ist, denn natürlich Hände sind unterschiedlich, manche Hände schwitzen schneller,

238
00:23:01,920 --> 00:23:07,160
 manche weniger, manche mehr, manche weniger und deswegen hat man sich dann auch final für die

239
00:23:07,160 --> 00:23:11,960
 berühmte Noppenoberfläche entschieden. Und man erkennt übrigens viele billige Fakes daran,

240
00:23:11,960 --> 00:23:17,320
 dass diese schnell speckig und rutschig werden und das ist bei den IBM Checkpoints oder den Lenovo

241
00:23:17,320 --> 00:23:22,480
 Checkpoints nicht der Fall. Wenn wir uns so einen Checkpoint anschauen, dann fällt uns natürlich

242
00:23:22,480 --> 00:23:28,680
 auf, dass das einen besonderen roten Farbton hat und da ist in der Geschichte ganz interessant,

243
00:23:28,680 --> 00:23:33,560
 dass SAPA sich sehr lange mit IBMs Corporate Identity Abteilung über diese Farbe geärgert

244
00:23:33,560 --> 00:23:38,840
 und gestritten hat. Die haben nämlich angegeben, rot wäre für den Notaus der Mainframes reserviert

245
00:23:38,840 --> 00:23:44,800
 und dürfte deswegen auf gar keinen Fall unterweidig verwendet werden. Die Antwort von SAPA war relativ

246
00:23:44,800 --> 00:23:49,760
 einfach und direkt, er hat nämlich gesagt "Ihr wollt mich wohl verarschen" und daraufhin hat er

247
00:23:49,760 --> 00:23:54,880
 sich entschieden, ein magentafarbenes Trackpoint zu designen und einfach zu behaupten, das wäre

248
00:23:54,880 --> 00:24:00,520
 rot und dann eben auch den Farbcode dann für rot anzugeben, obwohl es nicht rot ist. Das würde

249
00:24:00,520 --> 00:24:04,440
 heute vermutlich auch für sehr viel Ärger sorgen, denn wenn ich an Magenta denke, denke ich vor

250
00:24:04,440 --> 00:24:08,880
 allen Dingen an die Telekom, die sich glaube ich auch den Farbcode hat schützen lassen. Von daher

251
00:24:08,880 --> 00:24:14,600
 war das damals einfacher als es heute vielleicht wäre und was SAPA dann gemacht hat, das war echt

252
00:24:14,600 --> 00:24:18,800
 clever. Er hat nämlich dann in weiteren Iterationen dieses Trackpoints, die er natürlich immer wieder

253
00:24:18,800 --> 00:24:23,720
 optimiert und verbessert hat, vor der Produktfertigstellung einfach die Farbe schrittweise

254
00:24:23,720 --> 00:24:30,040
 angepasst, aber nie den Farbcode geändert. Der lautet nämlich immer noch TP333 und irgendwann

255
00:24:30,040 --> 00:24:34,840
 war das halt das ikonische rot, das wir auch heute noch haben und die Corporate Identity Abteilung,

256
00:24:34,840 --> 00:24:37,920
 die hat das gar nicht mitbekommen, denn die haben dann irgendwann nicht mehr auf den Farbcode

257
00:24:37,920 --> 00:24:42,480
 geschaut und oder nur auf den Farbcode geschaut und nicht mehr auf die Farbe, weil die dachten,

258
00:24:42,480 --> 00:24:48,880
 das ist ja noch Magenta und somit hat SAPA die Abteilung ganz clever ausmanövriert. Das Design

259
00:24:48,880 --> 00:24:53,160
 kam schlussendlich sehr gut an, denn viele haben es mit teuren Sportwagen, wie zum Beispiel so

260
00:24:53,160 --> 00:24:57,760
 einem Porsche, verglichen und ich finde das ist ein sehr schöner und stilvoller Vergleich und das

261
00:24:57,760 --> 00:25:03,160
 war sicherlich auch genau das, was SAPA damit erreichen wollte. Der Produktname wurde erst

262
00:25:03,160 --> 00:25:08,560
 kurz vor dem Verkauf bestimmt. Der geht nämlich auf den Spruch Think zurück, den 1920 der CEO

263
00:25:08,560 --> 00:25:13,920
 Thomas J Watson Senior definiert hatte. Wir hatten das schon mal in einer der ersten Folgen definiert.

264
00:25:13,920 --> 00:25:19,240
 Der stand damals auf Mainframes, war auch als Dekoration in den Büros anzutreffen und es gab

265
00:25:19,240 --> 00:25:24,680
 auch für neue Mitarbeitende auch ein kleines Notizbuch auf dem ebenfalls Think stand und darauf

266
00:25:24,680 --> 00:25:30,320
 ging eben dann der Produktname zurück. Kommen wir zur Produktion des Geräts. Das Gerät wurde in

267
00:25:30,320 --> 00:25:35,560
 Greenock in Schottland und in Raleigh in North Carolina in den USA produziert. Diesmal gab es

268
00:25:35,560 --> 00:25:40,360
 weniger Probleme als beim L40 SX, man hat hier also anscheinend seine Lektion gelernt und adaptiert.

269
00:25:40,360 --> 00:25:45,960
 Im Frühjahr 1992 war dann ein Prototyp fertig. Zu dem Zeitpunkt befand sich das Projekt in der

270
00:25:45,960 --> 00:25:52,280
 heißen Phase, man stand nämlich drei Monate vor der Produktionsreife. Bedauerlicherweise gab es

271
00:25:52,280 --> 00:25:58,040
 aber wieder Probleme. Es wurden nämlich zufällige Abstürze festgestellt. Das Problem bei denen war

272
00:25:58,040 --> 00:26:03,520
 aber, dass die relativ unregelmäßig kamen, also man konnte diese Tests zum Beispiel nicht durch

273
00:26:03,520 --> 00:26:08,480
 einen Stresstest provozieren und manchmal dauerte es einfach zwei bis drei Tage bis der Fehler

274
00:26:08,480 --> 00:26:15,440
 wieder auftrat. Naito sprach auch vom Geist in der Maschine. Daraufhin haben drei Teams mit

275
00:26:15,440 --> 00:26:20,600
 Hochdruck und unter massiven Schlafmangel an der Fehlersuche gearbeitet. Ein Software, ein Chipsatz

276
00:26:20,600 --> 00:26:26,520
 und ein Elektronik-Team. Naito bekam oft nur zwei Stunden Schlaf und fuhr dann mit dem Zug oder

277
00:26:26,520 --> 00:26:31,280
 einem Taxi nach Hause, weil er nicht mehr fahren konnte und auch nicht durfte aus versicherungstechnischen

278
00:26:31,280 --> 00:26:36,000
 Gründen. Und er hat auch angegeben, dass er seine Kinder nur sehr wenige Minuten gesehen hat jeden

279
00:26:36,000 --> 00:26:41,840
 Tag und auch seine Ehe litt wohl ziemlich darunter. Die Analyse der Signaldaten waren damals auch

280
00:26:41,840 --> 00:26:46,440
 recht schwierig. Man hat so eine Art Oszilloskop gehabt. Das konnte aber nur für eine sehr kurze

281
00:26:46,440 --> 00:26:51,600
 Zeit Daten erfassen und dokumentieren, weil der Speicher einfach zu klein war. Und dann wurde auch

282
00:26:51,600 --> 00:26:56,720
 noch angegeben, dass es eine Art Verunreinigung der Daten gab, weil eben die benachbarten Chips,

283
00:26:56,720 --> 00:27:01,760
 wie haben sie vorhin aufgelistet, auch Nebensprechen verursacht haben. Es war also wirklich extrem

284
00:27:01,760 --> 00:27:07,760
 schwer diesen Fehler zu analysieren. In der Hardware konnten keine Fehler gefunden werden und

285
00:27:07,760 --> 00:27:13,280
 auch das Software-Team konnte nach vielen Recherchen keine Fehler finden. Nach unzähligen Nachtschichten

286
00:27:13,280 --> 00:27:18,400
 wurde dann aber per Zufall ein kleiner Fehler im All Spice Chipsatz gefunden. Da gab es einen kleinen

287
00:27:18,400 --> 00:27:23,520
 Designfehler, aber glücklicherweise konnte die Produktion bei Syco Epson schnell angepasst werden.

288
00:27:23,520 --> 00:27:29,080
 Nitro hat hier nochmal betont, wie wichtig gute Partnerschaften mit Herstellern sind. IBM schaffte

289
00:27:29,080 --> 00:27:33,880
 es dann also doch im April das Gerät schon mal für Entwickler*innen vorzustellen. Parallel lief das

290
00:27:33,880 --> 00:27:38,880
 Marketing auf Hochtouren. Es wurde zum Beispiel ein Gerät zu Archäolog*innen in Ägypten gesendet,

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00:27:38,880 --> 00:27:43,880
 um diese bei den Ausgrabungen zu unterstützen. Dort kam das Gerät sehr gut an. Man hat gesagt,

292
00:27:43,880 --> 00:27:48,440
 das Gerät trotzte der Hitze und dem Staub und es stürzte auch nicht ab. Der Geist der Maschine

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00:27:48,440 --> 00:27:54,640
 wurde also behoben. Die finale Version wurde einige Zeit später im Oktober 1992 in einer

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00:27:54,640 --> 00:28:00,800
 Pressekonferenz im Headquarter in Manhattan vorgestellt, 18 Monate nach dem L40SX. Nitro

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00:28:00,800 --> 00:28:05,600
 wirkte hier nicht mit. Er sagte nämlich, es ist nicht Teil der japanischen Kultur bei

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00:28:05,600 --> 00:28:09,640
 Präsentationen im Vordergrund zu stehen. Vielmehr lässt man die Ergebnisse für sich

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00:28:09,640 --> 00:28:14,880
 besprechen und freut sich, wenn andere erkennen, was man da eigentlich geleistet hat. Zu dem

298
00:28:14,880 --> 00:28:20,900
 Zeitpunkt war IBM aber immer noch unklar, wie gut das Gerät tatsächlich ankommen würde. 1992

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00:28:20,900 --> 00:28:25,040
 ging es IBM nämlich wirtschaftlich überhaupt nicht gut und einige Abteilungen mussten versetzt

300
00:28:25,040 --> 00:28:29,960
 und auch ausgegliedert werden. Im Dezember war es sogar so weit, dass IBM sein Festbandgeschäft

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00:28:29,960 --> 00:28:36,160
 an Hitachi veräußern musste. Es fehlten damals gegenüber dem Feuer knapp 40.000 Mitarbeitende,

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00:28:36,160 --> 00:28:41,840
 eine beträchtliche Zahl. Es gab jedoch eine sehr gute Bewertung im Magazin The Verge und PC

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00:28:41,840 --> 00:28:47,600
 Computing bezeichnete das Gerät als "Most Valuable Product" aufgrund der grandiosen Kombination von

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00:28:47,600 --> 00:28:53,880
 Rechenpower, Akkulaufzeit, Schönheit und praktikablem sowie anmütigem Design. Und das

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00:28:53,880 --> 00:28:59,680
 Schlusswort des Artikels war "Das beste Notebook, das ich je benutzt habe". Und durch diesen Artikel

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00:28:59,680 --> 00:29:04,320
 wurde das Gerät enorm gefragt und die Nachfrage, die konnte auch gar nicht bedient werden. Es war

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00:29:04,320 --> 00:29:09,600
 dann nämlich so, dass in Unternehmen CEOs darauf drängten, ein solches Gerät zu besitzen. Es wurde

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00:29:09,600 --> 00:29:14,320
 also im Prinzip zum Statussymbol, wie man das vielleicht heute auch von hochwertigen Apple

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00:29:14,320 --> 00:29:19,520
 Geräten kennt. Im Wesentlichen war es so, dass die Marke Thinkpad über Nacht geboren wurde und

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00:29:19,520 --> 00:29:25,480
 dadurch auch der Aktienkurs explodierte. Das, was man so sehr nicht erwartet hatte. Zum Release

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00:29:25,480 --> 00:29:29,880
 gibt es auch noch eine lustige kleine Anekdote, denn George Herbert Walker Bush oder George Bush

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00:29:29,880 --> 00:29:36,320
 Senior, der 41. Präsident der USA, der war nämlich mit dem damaligen IBM CEO John Akers befreundet.

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00:29:36,320 --> 00:29:41,540
 Die gingen nämlich beide nach Yales und waren auch gemeinsam in der Navy. Und am 18.12.1992

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00:29:41,540 --> 00:29:47,160
 rief Bush dann bei Akers Assistenten an und fragte nach einem 700C für seine Frau, die gerade ein

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00:29:47,160 --> 00:29:51,640
 Buchprojekt starten wollte. Bush wollte dabei aber überhaupt keine Vergünstigungen, er wollte

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00:29:51,640 --> 00:29:56,280
 den vollen Preis bezahlen, hat es aber nur nicht geschafft, das Gerät irgendwo zu erwerben, weil es

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00:29:56,280 --> 00:30:01,240
 so vergriffen war. Das nächste Notebook, das dann in Relais von Bund lief, wurde dann von einem

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00:30:01,240 --> 00:30:06,280
 weiteren Helfer versendet und kam auch im Weißen Haus an. Und ein paar Tage nach Weihnachten erhielt

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00:30:06,280 --> 00:30:10,720
 dieser Helfer eben eine Karte von Bush und in der Karte hat Bush sich eben für das Notebook bedankt

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00:30:10,720 --> 00:30:15,800
 und auch einen Scheck für das Gerät beigelegt. Kommen wir zur Rezeption und den Nachfolgeprodukten.

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00:30:15,800 --> 00:30:22,040
 Das Gerät gewann in kurzer Zeit über 300 Preise, eine wirklich beträchtliche Zahl, da durfte man

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00:30:22,040 --> 00:30:27,720
 stolz drauf sein. Naito gab aber an, es gab wenig Zeit dafür, denn die Nachfolgeprodukte und weitere

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00:30:27,720 --> 00:30:34,200
 Ideen wurden bereits geschmiedet und die galt es natürlich nachzuvollziehen. Beim 700 und 700C ist

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00:30:34,200 --> 00:30:38,800
 da noch angemerkt, dass es dieses in zwei Versionen gab. Es gab einerseits die Businessgeräte in

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00:30:38,800 --> 00:30:45,560
 schwarz und im Einzelhandel gab es auch noch die Heimanwender*innen-Version in beige. Das 700T wurde

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00:30:45,560 --> 00:30:53,640
 bis April 1993 vertrieben und das 700 und 700C wurde im Oktober 1993 abgekündigt. Und hier ist

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00:30:53,640 --> 00:30:57,920
 es glaube ich ganz interessant, wenn wir noch mal einen Blick auf die Basispreise werfen, also die

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00:30:57,920 --> 00:31:03,720
 Grundpreise in der Grundkonfiguration. Natürlich konnte man dann auch noch größere Festplatten oder

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00:31:03,720 --> 00:31:10,960
 eben mehr Arbeitsspeicher dazu wählen, aber beim 700er war es so, dass das Grundmodell bei 2.750

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00:31:10,960 --> 00:31:20,200
 US-Dollar lag. Das wären heute umgerechnet 6.150 US-Dollar oder eben 5.670 Euro. Das 700C mit

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00:31:20,200 --> 00:31:29,520
 Farbdisplay kam auf stolze 4.350 US-Dollar, heute inflationsbereinigt 9.720 Dollar oder 8.970 Euro.

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00:31:29,520 --> 00:31:38,680
 Und das 700T kam auf einen Preis von 4.795 US-Dollar oder inflationsbereinigt 10.720 US-Dollar

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00:31:38,680 --> 00:31:48,960
 oder knapp 9.890 Euro. Ein sehr stolzer Preis. Das Thinkpad 701 beerbte das Thinkpad 700 und 700C

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00:31:48,960 --> 00:31:55,400
 und das 710T trat die Nachfolge des 700Ts an. Das sind Geräte, die wir sicherlich auch noch

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00:31:55,400 --> 00:31:59,840
 mal in einer der weiteren Episoden näher beleuchten wollen, denn ich selbst habe ja auch per glücklichem

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00:31:59,840 --> 00:32:05,080
 Zufall einen 7001 bekommen und das will ich auch noch mal darstellen oder werden wir uns auch noch

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00:32:05,080 --> 00:32:09,840
 mal intensiv mit den Unterschieden beschäftigen. Für heute soll es das aber mal gewesen sein,

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00:32:09,840 --> 00:32:15,380
 liebe Zuhörende. Feedback ist mir wichtig, das heißt, wenn ihr konstruktive Kritik oder Feedback

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00:32:15,380 --> 00:32:21,800
 habt, lasst mich gerne wissen, beispielsweise per E-Mail an podcast@thinkpad-museum.de. Ich freue

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00:32:21,800 --> 00:32:25,880
 mich immer über Bewertungen über den Podcatcher eurer Wahl. Folgt auch gerne mal auf Mastodon

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00:32:25,880 --> 00:32:31,800
 rein oder werft einen Blick in die Matrix-Community. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören und bis

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00:32:31,800 --> 00:32:32,860
 zu einer der nächsten Folgen.

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00:32:32,860 --> 00:32:59,860
 [Musik]

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00:32:59,860 --> 00:33:02,860
 [Musik]

